access.all.areas.

Kulturhauptstadt Graz 2003,
Leitprojekt für Jugendkultur

Projektdaten

2001-2002

(nicht realisiert)

Team

Wolfgang Rajakovics (Music program for aaa) und Logo (communication)

Team: Sabine Ott (design), Thomas Filipitsch (engineering), Martin Michl, Florian Lang, Maik Perfahl, Lotte Schreiber

Die Frage von Codes, Zugehörigkeit und Zugangsmöglichkeiten zu verschiedenen Bereichen der Gesellschaft prägen das Leben der Jugendlichen in ebenso vielfältiger Art wie jenes der Erwachsenen. Eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb heterogener Gesellschaftsstrukturen anzuregen, und die entsprechende Infrastruktur, Programmierung und Vermittlung zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen, war Ziel von access.all.areas. [aaa].

transparadiso sollte für access.all.areas. ein temporäres Architekturprojekt realisieren, in dem neuartige, experimentelle Formen des Wohnens als Übernachtungsmöglichkeiten für junge Leute konzipiert und durch die Praxis analysiert werden sollten. Die Indoorbases lagerten sich an bestehender Infarstruktur an, währen die outdoorbases sich als autonome Strukturen im urbanen Raum manifestierten. Die Wahl der Standorte wurde mit den Veranstaltungsorten von aaa koordiniert, sodass auch zwischen base und Veranstaltungsorten der urbane Raum von Jugendkultur geprägt werden sollte.

 

Fliegende Kaza - ein Chillout im Stadtpark

Mitten im Naturschutzgebiet gelegen bot diese “base” auf dem Plateau des Stadtparks eine Möglichkeit des Rückzugs aus dem hektischen Stadtleben. Jurten (Nomadenzelte) wurden mit weichen Recyclingmaterialien für die speziellen Anforderungen des Projektes adaptiert, auf eine Holzveranda gestellt, und von einem Pneu als Dach, sowie einer PVC-Folie rundherum wettergeschützt.

 

Polyslooms

Die Polyslooms bestanden aus einer zweigeschossigen Holzkonstruktion, die mit Polyester verkleidet und innen mit Nadelfilz und Kunststoff-Recycling-Materialien ausgestattet war.

 

Navi Surpris

Navi Surpris verstand sich als urbanes Kommunikationsmittel von aaa und baute immer wieder neue, oft unerwartete Links zwischen den aaa-bases und den vorhandenen (Infra)Strukturen der Stadt auf. Dafür wurde das Navi-Mobil als Imageträger und mobile Kioskbar entwickelt, die immer wieder an neuen Orten für spontane live-acts auftauchen sollte. Eine eigens für das web entwickelte, sich immer wieder fortschreibende Stadtkarte führte von jugendrelevanten Infos auch manchmal über Abwege zu unerwarteten Neuentdeckungen ... Aus dem Navi Surpris entwickelte sich dann das Indikatormobil...

 

Kulturbeutel

Infrastruktur zwischen Kultur- und Körpernotwendigkeit: ein Handtuchtascherl für den Jugendkulturführer _ ein Regenschutz zwischen outdoorbase/ Polysloom im Augarten und der Körperhygieneeinrichtung sprich Museum der Wahrnehmung/ Tröpferlbad und zwischen „Fliegender Kaza“ sowie Landessportzentrum/ Duschanlagen _ ein Handtuch als trendiges Wickeloutfit _ ein informeller Code des sich Erkennens als aaa-community