HTBLA Hallstatt Erweiterung

Wettbewerb, 3.Preis, 2009

Projektdaten

Auslober: BIG (Bundesimmobiliengesellschaft)

Team

Partner: Werkstatt Wien/ Arch.Markus Spiegelfeld

Team: Florian Lang, Marie-Teres Genser, Raffael Jan

Das Projekt greift den Kontext kleinteiliger Gebäude mit Satteldach im ländlich geprägten (Landschafts)-Raum auf und verknüpft diese mit den etwas überproportioniert wirkenden  bestehenden Schulgebäuden. So entsteht aus dem städtebaulichen Ansatz gleichzeitig eine eigenwillige architektonische Konzeption.
Die Fassaden sind in Holzbau ausgeführt und vermitteln somit den Inhalt der HTBLA als Holzfachschule nach aussen. Die kompakte Struktur des neu geschaffenen Baukörpergeflechts ermöglicht eine sowohl räumlich als auch energietechnisch ökonomische Ausformulierung.

Zitate Juryprotokoll:
“Theoriegebäude
Ein eigenständiger freistehender und abgehobener Baukörper ergänzt das Theoreigebäude und rückt soweit wie möglich vom bestehenden Gebäude zum Bach hin ab. Die überdachte erdgeschosszone erweitert solcherart das Vorfeld und unterstreicht die solitäre Sonderstellung. Damit gelingt tatsächlich eine Art störungsfreie Balance von Alt und Neu (...)

Werkstättengebäude
Punktuell werden durch maßstäblich angemessene Aufbauten bauplastische Akzente und räumlich dreidimensionale Qualitäten eingeführt. Mit diesen einfachen Mitteln gelingt es, mehrere, oft zu Widersprüchen führende Themen auszublenden, insoferne als die in geringer Bauhöhe und respektvollem Abstand zum Umfeld bleibende Form den Anspruch auf eine typologische Zuordnung, Weiterführung oder Überformung von Bestandsobjekten erst gar nicht stellt.(..) Die funktionellen Zuordnungen wurden in der eingeschossigen feldartigen Vernetzung begrüsst.”