BG/ BRG Krems

Projektdaten

offener Wettbewerb
Auslober: BIG

Team

Florian Lang, Matthias Jahn, Philipp Rudigier

Die Erweiterung des Bundesgymnasiums in Krems erfordert eine grundlegende Neustrukturierung des gesamten Areals, die aktuelle und zukunftsorientierte Lernformen und pädagogische Aspekte zur Wissensaneignung in entsprechende Typologien von Räumen umsetzt.

Die verschiedenen Lernformen werden über Stege zwischen Neubau und Bestandsgebäude verknüpft und gleichzeitig differenziert. Das Hinaustreten aus der klassischen Lernsituation (Klassenraum) im Bestandsgebäude in eine des flexiblen/ offenen Lernens, der  „modularen Lernlandschaft“ im Neubau wird durch die Differenzierung von Raumqualitäten klar erfahrbar. Der Neubau ist gekennzeichnet durch die benutzbare (Dach-)Landschaft mit Innenhöfen als Pausen-, Entspannungs- und Erholungsbereiche, die den flexiblen Lernräumen direkt zugeordnet sind und somit in das Lehrprogramm integriert werden können und auch für die Nachmittagsbetreuung vielfältig genutzt werden können. Abgesehen von den disponiblen Bereichen können an vielen weiteren Orten des Gebäudes „Lerninseln“ über individuelle Aneignungen der SchülerInnen oder LehrerInnen entstehen.

Die Freiräume sind fein abgestuft zwischen öffentlich (Vorbereich), halböffentlich (Sportflächen und Schwimmbad-Hof) sowie intim (Atrien am Dach), zwischen laut und leise, bewegt und ruhig. Der Eingangsbereich wird neu strukturiert, sodass ein großzügiger öffentlicher Aufenthaltsbereich entsteht, der sich über Terrassen bis zur Krems hinunter erstreckt. Die Sportplätze werden so angelegt, dass sie auch städtebaulich eine Verbindung und Übergang zur umliegenden Bebauung schaffen. Das Schwimmbad bleibt in seiner derzeitigen kürzlich renovierten Form erhalten, erhält jedoch einen separaten Eingang, sodass es auch extern besser genutzt werden kann. Der ihm zugeordnete Außenbereich wird als Ruhebereich/ Innenhof aufgewertet.