Paradise Enterprise, Judenburg, 2012-2014

Realisierung eines exemplarischen Projekts für Direkten Urbanismus und Entwicklung eines Tool-Katalogs

Projektdaten

Paradise Enterprise wird als exemplarisches Projekt für Direkten Urbanismus gefördert von departure:
http://www.departure.at/de/gefoerderte_projekte/direkter_urbanismus

Info-Links:
www.facebook.com/paradise.enterprise.judenburg
judenburg.at/cms/paradies/Unternehmen_Paradies.asp
www.youtube.com/watch
http://www.youtube.com/watch?v=yXTwfiirnA8

Die Projekte der KünstlerInnen Stefan Demming, Folke Köbberling und Christine und Irene Hohenbüchler für den Paradiesgarten werden vom Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark gefördert:
https://www.museum-joanneum.at/kioer/projekte/temporaere-projekte/events/event/442/transparadiso-1

http://www.museumsblog.at/2014/05/08/transparadiso-paradise-enterprise-judenburg/

 

 

Team

Kooperationspartner:
Gemeinde Judenburg: Heinz Gradwohl (Stadtentwicklung), Heinz Mitteregger (Stadtmarketing), Sibylle Rarej (Kultur), Gernot Dobrouschek (Jugend und Sport)
Désiree Steinwidder/ regionales Jugendmanagement Obersteiermark

Paradise Enterprise wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit:
Bundesgymnasium Judenburg
JUZ Judenburg (Jugendzentrum)

Team transparadiso:
Jan Watzak-Helmer, Matthias Jahn

Sabine Ott (Design des Equipments für die Expeditionen)
Michael Schultes (rescue box)

Dank an airsharks für die Luftaufnahmen.

 

Ziel des von departure geförderten Projekts ist die Realisierung eines exemplarischen Projekts für Direkten Urbanismus mit der Entwicklung spezifischer Tools und langfristiger Strategien für die Entwicklung einer österreichischen Gemeinde, die exemplarisch auch für andere Situationen mit ähnlichen Fragetsellungen dienen kann. Die Gemeinde Judenburg wurde als Kooperationspartner gewählt aufgrund ihres bisherigen Engagements und ihrer Offenheit sich in einem Prozess zu engagieren, der längerfristige Perspektiven für die Zukunft der Stadt Judenburg eröffnet, der aber nicht nach den üblichen kurzfristigen Kriterien von sichtbaren Erfolgen bewertet werden kann. Die Gemeinde formulierte das Interesse, vor allem für die Jugend Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Judenburg ist bereits in das EU-Netzwerk „Doucelages“ involviert. „paradise enterprise“ arbeitet deshalb auch an einer Perspektive für die Gemeinde Judenburg, im Rahmen von Doucelages weitere Projekte realisieren zu können.

Aus diesem Anliegen, das ein zentrales Thema auch für viele andere Gemeinden über Österreich hinaus ist, formulierte transparadiso ein Projektkonzept, das in einem ersten Schritt Jugendliche über urbane Interventionen aktiv involviert. Daraus wird ein längerfristiges Konzept für die Stadtentwicklung unter Einbeziehung weiter gefasster gesellschaftlicher Fragestellungen entwickelt werden. Den Fokus legt transparadiso auf das Areal des ehemaligen Paradiesgartens des früheren Frauenklosters, das als zentrales Element die stadträumliche Situation und die gesellschaftliche Entwicklung Judenburgs stärken kann.

Zum Abschluss wird – basierend auf Paradise Enterprise und unter Einbeziehung von früheren Projekten von transparadiso -  ein exemplarischer Katalog mit Tools und Strategien für Direkten Urbanismus entwickelt werden, der als Referenz für die komplexen Aufgabenstellungen von Stadtentwicklung unter Berücksichtigung weitreichender, aktueller und zukunftsorientierter gesellschaftlicher Fragestellungen für Gemeinden dienen wird.

TERMINE:
Von Jänner bis März 2014 waren die KünstlerInnen Folke Köbberling, Stefan Demming und Christine und Irene Hohenbüchler artists-in-residence in Judenburg und realisierten ihre Projekte zur Reaktivierung des Paradiesgartens im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum Steiermark von Mai bis Juli 2014.

weitere Infos unter aktuell