Alte Poststraße Graz

Wettbewerb, 2015

Projektdaten

Beschränkt offener Wettbewerb

 

Team

Team: Matthias Jahn, Jan David Watzak Helmer, Christoph Rössler

Partner: Auböck/ Karasz (Freiraumplanung)

Aufgrund der hohen Lärmbelastung wird die Bebauung auf die Ebenen, die unterhalb der schalltechnisch beeinträchtigten höher liegenden Bereiche liegen, konzentriert. Das Projekt geht deshalb von einer zweigeschoßigen Grundstruktur aus, die sich konzeptuell als eine invertierte Bebauung der umliegenden Einfamilienhäuser versteht. Fünf Hofhauskomplexe (Blöcke) mit unterschiedlichen Höfen und Halbhöfen erlauben ruhige und durch die geringe Bauhöhe helle Wohnungen.

Im Bereich des nördlichsten Hofhauskomplexes (A) sind der Kindergarten mit östlich angeschlossenem Freiraum und ein befestigter, platzartiger Vorbereich mit einem „Nahversorger“ (Bäckerei/ Café) vorgesehen (Verbindung zur Kreuzung Don Bosco und S-Bahnstation). Dieser Bereich versteht sich als potenzieller Nachbarschaftstreff der Alten Poststraße. Im südlichsten Hofhauskomplex (E) befindet sich das „betreute Wohnen“. Die zukünftigen BewohnerInnen können einerseits den anschließenden Freiraum benützen, und andererseits ist von hier aus die Distanz zum nächsten Nahversorger („Billa“ in der Kärntner Straße) am kürzesten.